23.09.2026 | 10.30 Uhr und 13.30 Uhr
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Posteingang und Eingangsrechnungen verarbeiten mit KI
Jetzt anmeldenDer physische und digitale Posteingang lässt sich mit KI-gestützten DMS-Lösungen heute weitgehend automatisiert verarbeiten – unabhängig davon, ob Dokumente per Post oder E-Mail eintreffen. Sie erfahren, wie Klassifikation, Datenextraktion und Weiterleitung funktionieren und welche Schritte für eine reibungslose Einführung nötig sind.
Wer täglich Hunderte von Briefen, E-Mails und Anhängen verarbeitet, kennt das Problem: Dokumente müssen gesichtet, dem richtigen Thema zugeordnet und an die zuständige Stelle weitergeleitet werden – manuell, zeitaufwändig und fehleranfällig. Genau hier setzt die automatisierte Posteingangsverarbeitung an. Moderne KI-Verfahren übernehmen heute die Klassifikation, lesen relevante Informationen aus Dokumenten aus und stossen die Weiterleitung an ein Dokumentenmanagement-System (DMS) automatisch an – unabhängig davon, ob ein Dokument per Post oder E-Mail eintrifft.
Für IT-Verantwortliche, Leiter Digitalisierung, COOs und Fachbereichsleiter mittelständischer Unternehmen sowie öffentlicher Verwaltungen bedeutet das: weniger manuelle Zuordnungsarbeit, kürzere Durchlaufzeiten und eine belastbare Datengrundlage für nachgelagerte Prozesse.
Automatisierte Posteingangsverarbeitung bezeichnet das digitale Erfassen, Klassifizieren und Verteilen aller eingehenden Dokumente – unabhängig vom Kanal. Papierpost wird gescannt, E-Mails samt Anhängen automatisch übernommen, und beide Dokumentenströme laufen in einem zentralen Dokumentenmanagement-System zusammen. Dort werden sie inhaltlich analysiert, dem passenden Geschäftsprozess zugeordnet und rechtskonform abgelegt.
Der entscheidende Unterschied zur klassischen Scan-Digitalisierung: Das System liest nicht nur Zeichen, sondern versteht den Inhalt. Es erkennt, ob es sich um eine Rechnung, eine Kündigung oder eine Bewerbung handelt – auch bei unterschiedlichen Layouts und ohne feste Vorlagen.
Moderne DMS-Lösungen setzen für die Klassifikation auf Intelligent Document Processing (IDP) und Large Language Models (LLM). Statt starrer Regeln oder Barcodes analysiert die KI Kontext und Semantik eines Dokuments: Sie erkennt eine Rechnungsnummer, eine Vertragsfrist oder eine Adressänderung und ordnet das Dokument dem passenden Typ zu.
Diese Fähigkeit macht den Unterschied bei unstrukturierten Eingängen aus, etwa bei E-Mails ohne einheitliches Format oder bei Anschreiben mit Freitext. Über Feedback-Schleifen («Human-in-the-Loop») verbessert sich die Erkennungsrate zudem laufend: Korrigiert ein Mitarbeitender eine Zuordnung, berücksichtigt das System dies bei ähnlichen Dokumenten künftig automatisch.
Nach der Erkennung greift die automatische Weiterleitung: Rechnungen gehen an die Buchhaltung, Verträge an die zuständige Fachstelle, Kundenanfragen an den Kundendienst. Die Zuordnung erfolgt regelbasiert und landet direkt im digitalen Postkorb der zuständigen Person im DMS.
Auch unstrukturierte Informationen – etwa eine Kundennummer im Fliesstext einer E-Mail – lassen sich durch LLM-gestützte Analyse gezielt auswerten und für die Zuordnung nutzen. Eine intelligente Lastverteilung kann dabei zusätzlich Abwesenheiten oder die aktuelle Auslastung im Team berücksichtigen, damit Aufgaben gleichmässig verteilt werden.
Wer Dokumente automatisiert verarbeitet, muss die Anforderungen des Datenschutzgesetzes (DSG) und – bei grenzüberschreitenden Prozessen – der DSGVO einhalten. Für die Archivierung selbst gelten zudem die Geschäftsbücherverordnung (GeBüV) sowie die zehnjährige Aufbewahrungspflicht nach OR Art. 958f.
Eine rechtskonforme Lösung stellt sicher, dass Dokumente und Metadaten geschützt gespeichert und im Rechtsraum Schweiz oder Europa verarbeitet werden – ohne dass Daten in öffentliche KI-Modelle abfliessen. Der Ansatz «Human in the Loop» sorgt zusätzlich dafür, dass die KI Vorschläge macht, die finale Freigabe bei kritischen Prozessen aber beim Menschen bleibt.
Der Einstieg gelingt meist schrittweise: Zunächst wird ein Dokumententyp mit hohem Volumen und klaren Regeln automatisiert – häufig Rechnungen oder Standardkorrespondenz. Moderne Systeme bringen für gängige Dokumenttypen bereits vortrainierte Modelle mit, sodass die Erkennungsrate von Beginn an hoch ist und sich im laufenden Betrieb weiter verfeinert.
Anschliessend lassen sich weitere Dokumentenarten und Fachbereiche schrittweise ergänzen. So wächst die Automatisierung mit den Anforderungen des Unternehmens, statt bestehende Prozesse in einem grossen Schritt umzustellen.
Der Posteingang – ob per Post oder E-Mail – lässt sich heute mit vertretbarem Aufwand automatisieren. adeon ag ist als Managing Distributor von d.velop für die Schweiz und Liechtenstein auf dokumentengestützte Geschäftsprozesse spezialisiert und kombiniert Dokumentenmanagement, Intelligent Document Processing, Workflows und KI zu einer durchgängigen Lösung.
Wie das konkret aussieht, zeigen wir in den kostenlosen Live-Webinaren «Posteingang verarbeiten mit KI».
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Sie umfasst das digitale Erfassen, Klassifizieren und Verteilen aller eingehenden Dokumente – ob per Post oder E-Mail – in einem zentralen DMS, unterstützt durch KI.
Intelligent Document Processing und Large Language Models analysieren Kontext und Semantik und ordnen Dokumente automatisch dem passenden Typ zu, auch bei unterschiedlichen Layouts.
Auf Basis der Klassifikation erfolgt eine regelbasierte Verteilung direkt in den digitalen Postkorb der zuständigen Person oder Abteilung im DMS.
Sie reduziert manuelle Sichtungs- und Verteilzeiten, senkt die Fehlerquote und beschleunigt nachgelagerte Prozesse in Fachbereichen wie HR, Finanzen oder Kundenservice.
Ja, sofern Verarbeitung und Archivierung im Rechtsraum Schweiz oder Europa erfolgen und DSG, GeBüV sowie OR Art. 958f eingehalten werden.
Meist schrittweise: zuerst ein Dokumententyp mit hohem Volumen, danach werden weitere Dokumentenarten und Fachbereiche laufend ergänzt.
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